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Groove Coaster

17 Sep Groove Coaster

Wer nach originellen, hübschen und spaßigen Musik-Games für das iPhone und das iPad sucht, der braucht nun nicht mehr weiter suchen, denn mit “Groove Coaster” von Entwickler Taito habt ihr dieses Spiel gefunden.

In “Groove Coaster” findet man eine gute Ladung von ca. 17 Musiktiteln, darunter von COSIO, Lil’B, Shu Nakazawa und Shohei Tsuchiya. Die Musik ist sehr unterschiedlich gehalten: Zwar hauptsächlich Elektro, aber mit einigen Jazz-, Pop-, Trance- und Hip Hop-Elementen. Retro-Fans können sich sogar über ein paar Remixes von Space Invader und Arkanoid freuen. Jedes Musikstück besitzt dabei einen Pfad, der quasi den Song darstellt. Dieser Pfad wird vom eigenen Avatar durchgefahren. Das wirklich Coole ist, dass der Weg nicht einfach nur geradeaus geht, sondern es geht ab und zu mal aufwärts, abwärts, durch Kurven oder durch Loopings und und und … Daher halt auch der Titel “Groove Coaster”, es ist wirklich so, als ob man eine musikalische Achterbahn durchfährt. Das Gameplay besteht daraus, dass sich auf dem Musikpfad die “Beats” befinden. Trifft der Avatar und ein Beat zusammen, muss man im richtigen Moment irgendwo auf den Bildschirm tippen, damit der Beat ertönt und das geht dann den ganzen Song lang (ab und zu muss man auch wischen). Zu spät oder zu früh getippt, beeinflusst auch den Song selber und Beats werden verzerrt übermittelt.

Zwar ist das Spielprinzip simpel, aber es passt perfekt und macht sehr viel Spaß. Wo das Spiel aber besonders strahlt, ist die Aufmachung. Ein schickes Menü und jeder Song besitzt einen eigens angepassten Stil, der jedes Mal unglaublich stylish und sehr detailliert gestaltet ist. Das Spiel ist eine kleine Grafikpracht und verbindet wunderbar Minimalismus, Effekte, 3D Animation und Retro-Design miteinander. Damit es auch noch etwas tricky wird, spielt die Kamera öfters mit der Perspektive und erschafft dadurch einige “Illusionen”, die es dadurch nicht immer ganz offensichtlich machen, wann genau der Beat eintrifft.

Es gibt eine hohe Replay-Value durch ein Levelsystem womit man neue Avatare und Skins freischalten kann, Highscores, Achievements und verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Mit einem Preis von 2,39€ vielleicht für einige zu happig. Doch ich persönlich finde, dass das Spiel das Geld allemal wert ist. Würde es eine Funktion geben mit Zugriff auf die eigene Bibliothek wäre es mit Abstand ein perfektes Game. Aber auch ohne diese Funktion ist es wie gemacht für iPhone & iPad und läuft auch auf der etwas älteren Generation. Eine Empfehlung für jeden Besitzer eines solchen Gerätes, denn durch die simple 1-Finger-Steuerung ist es quasi für jedermann spielbar.

Bonus gibt es in Form einer besonderen Stage, die mit dem Spieler weiter wächst und sich Laufe der Zeit immer weiter verändert und verlängert, je nachdem wie viele Freunde man hat. Außerdem gibt es noch zusätzliche Songs, Avatare und Items zu ergattern. Jedoch muss man für die etwas bezahlen.

9,0 von 10,0 – gelungener Soundtrack und schicke Grafik machen das Rhythmus-Spiel zu einem sehr spaßigen Erlebnis. Echte Empfehlung! Kopfhörer angelegt und rein in die Achterbahn!

Groove Coaster im App Store (2,39 €)

Tiny Tower

25 Aug Tiny Tower

Was ich noch nicht gesagt habe: Ich bin eine kleine App-Hure. Schrecklich, aber ich kann nicht genug von den kleinen Applikationen für iPhone und Co. kriegen. Anfangs empfand ich Apps als wenig nützlich und ich blieb auf Distanz, aber inzwischen sind sie für mich wichtig geworden. Ich brauch irgendwie immer die neuesten und coolsten Apps. Mein iPhone ist fast komplett gefüllt mit Apps. Ganz besonders sind Game-Apps bei mir schnell in der Beliebtheit gestiegen. Dabei war ich mir zu Beginn sicher, dass ich später nicht wirklich auf meinem iPhone daddeln werde. Aber … DAMN! Inzwischen gibt es für iPhone und Co. ein paar echt tollige Games, die ich nun unregelmäßig hier im Blog vorstellen werde.

Den Anfang macht das süchtigmachende Casual-Game „Tiny Tower“, welches ich, seitdem ich es habe, nicht mehr weglegen kann (Curse you!). Dabei ist das Spiel an sich total plump und eines dieser Endlos-Games…

Wie der Name schon andeutet, besitzt man im Spiel einen Turm. Die Aufgabe ist es, den Turm um Stockwerk für Stockwerk zu erhöhen, sprich ihn immer weiter auszubauen. Um sich das leisten zu können, muss man im Turm die Stockwerke mit Dienstleistungen belegen, die dafür sorgen, dass Geld in die Kasse fließt. Es gibt 5 verschiedene Kategorien: Food (z.B. Diner, Sushi-Bar oder Pizza Restaurant), Recreation (z.B. Minigolf, Comedy Club, Kino), Creative (z.B. Photo Studio,  Ad Agency, Graphic Design), Retail  (z.B. Men’s Fashion, Bike Shop, Music Store) und Service (z.B. Travel Agency, Doctor’s Office, Bank). Doch damit überhaupt etwas verdient wird, werden Arbeitskräfte (Bitizens) benötigt und damit die kommen, müssen im Turm Appartements errichtet werden. Jetzt brauchen die Läden nur noch Ware. Jede Dienstleistung besitzt bis zu drei verschiedene Angebote (je nachdem weviele  Bitizens dort beschäftigt sind) die „aufgestockt“ werden müssen. Das kann 1 Minute dauern oder sogar 16 Stunden, jede Aufstockung besitzt eine andere Dauer, die im Hintergrund vom Handy ausgeführt wird. Nachdem man den jeweiligen Store mit einem Angebot aufgestockt hat, verkauft es sich von alleine.

Ab und zu muss auch der Fahrstuhl bedient werden, um einige Besucher oder VIPs zu bestimmten Stockwerken zu fahren oder einer eurer Bitizen wird wegen etwas gesucht und dann müssen die Stockwerke nach dieser Person durchsucht werden.

Das ist das Grundprinzip von „Tiny Tower“, sage ja: Plump, aber irgendwie kann man nicht aufhören es zu spielen. Denn ein Vorteil ist: Es benötigt nie viel Zeit. Bereits nach wenigen Minuten kann man das Smartphone wegstecken und gut ist und nach einigen Stunden schaut man kurz wieder vorbei und stockt auf, was aufgestockt werden muss. Vielleicht fühlen sich nun manche abgeschreckt, aber da das Spiel kostenlos ist, ist es einen Blick wert.

Apropos kostenlos, „Tiny Tower“ gehört zur Sorte der „Freemium“-Games, d.h. sie sind kostenlos zu spielen, für richtiges Geld kann man aber auch sogenannte „Bux“ kaufen, um den Aufbau etc. zu beschleunigen. Das Praktische ist, dass das Spiel einen nichts aufzwingt und man alleine durch das normale spielen eine große Anzahl an Bux von alleine bekommt (und die werden aber auch benötigt, sonst würde mich das Spiel definitiv nicht so lange am Hänger haben).

Freunde können auch via Game Center hinzugefügt werden, damit ihr die Türme eurer Freunde betrachten könnt. Seht es als eine Art „Schwanzvergleich“, ne? Wer hat den Längsten und so? Wie lang meiner ist, verrate ich nicht, dafür müsst ihr mich bei Game Center adden (Yare_Yare). :-P

Als unnützen Gag haben die Entwickler Nimbit für eure Tower-Bewohner ein eigenes „Bitbook“ (die Bitizen-Version von Facebook, duh) angelegt, wo natürlich jeder ab und zu dort drin rumspammt und wie in der Realität nur Blödsinn posten und das auch noch, wenn sie arbeiten! Ist aber nur zum angucken und verleiht den Pixel-Bewohnern aber irgendwie Charakter, auch wenn die Zeilen meist nur Random sind.

6,5 von 10 – Stupide irgendwie, ja … aber irgendwie auch süchtig machend mit putziger Grafik, die auch sehr detailliert ist.

Tiny Tower im App Store

P.S.: Habe beim Schreiben für diesen Beitrag ‚ne Pause einlegen müssen, um meine Geschäfte im Tower aufzustocken!

P.P.S.: Hier kann man sich übrigens einen eigenen Bit erstellen.

P.P.P.S.: Das bin ich als Bitizen.

Boring, right? D=

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